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Geschichtliches der Abteilung Ulm | |
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Begonnen
hat die Ulmer Feuerwehrgeschichte mit der Anschaffung einer sogenannten
Kübelspritze, deren Herkunft leider nicht mehr nachvollzogen werden
konnte.
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Im Jahre 1936 wurden die Kupplungssysteme an den Spritzen und Schläuchen in die Reichsnormalkupplung (System Storz) umgerüstet. Interessant sind hierbei die entstandenen Kosten. Die Gemeinde holte sich 4 Angebote ein. Für diese Aktion wurde von er Feuerwehrunterstützungskasse ein Zuschuss von 20.-RM gewährt. Die Gesamtkosten der Umrüstung betrugen 34.-RM abzüglich der Preis für 11 kg Altmaterial für 3,52 RM. Im Jahre 1937 wird die Gemeinde vom Bezirksamt Bühl auf die Notwendigkeit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr hingewiesen. Demnach soll in jeder Gemeinde über 500 Einwohner eine Freiwillige Feuerwehr gegründet werden. Der Bürgermeister wurde aufgefordert im Benehmen mit dem Gemeinderat, dieser Sache näher zu treten und über das Ergebnis an das Bezirksamt zu berichten. der Gemeinderat lehnte die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr mit folgender Begründung ab: Die bestehende Löschmannschaft in der hiesigen Gemeinde hat sich bei Brandfällen immer gut bewährt und nie Anlass zu Beanstandungen gegeben. Nach dieser ablehnenden Haltung der Gemeinde Ulm schaltete sich der damalige Kreisbrandmeister ein, und sorgte mit Nachdruck dafür, dass man sich doch entschloss, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Die Gründungsversammlung stand noch einmal in Frage, da eine Viehseuche ( Maul- und Klauenseuche ) ausgebrochen war. Am 14. April 1938 war es dann soweit. Das Gründungsprotokoll hatte folgenden Wortlaut: In der Folgezeit begann die Ausbildung der Wehr durch Feuerwehrkommandant Albert Schneider aus Lichtenau. In einer Mitgliederversammlung am 28. Mai 1938 wurde die Führung der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Wehrführer wurde Josef Hertle, Wagnermeister, Stellvertreter Albert Fraß, Schmiedemeister, Kassier Franz-Karl Ott, Landwirt, Schriftführer Theodor Volz, Bäckermeister, Gerätewart Hermann Fraß, Zimmermeister, 2. Gerätewart Franz Friedmann, Landwirt. Der Führungsrat wurde vom Bezirksamt Bühl bestätigt. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden die meisten Feuerwehrleute zum Kriegsdienst herangezogen. Junge Frauen und Mädchen wurden von Josef Heß für den Feuerwehrdienst ausgebildet. Am 17.7.1943 wurde eine Motorspritze Fabrikat Balke TS8 mit Holzrädern für 1.710,70 RM angeschafft. Zur gleichen Zeit ein Anhänger TSA für 1.078,95 RM. Dieses Gerät musste in den Kriegsjahren bei so manchem Brand eingesetzt werden. So im April 1943 nach einer Brandbombe bei Albert Fraß "Schmieds" und am 5. Januar 1945 bei Franz Speierer "Blasis" und Franz Friedmann "Sattler-Alberte", wobei die letztgenannten Gebäude nicht mehr gerettet werden konnte. Nach Kriegsende traten die jüngeren Heimkehrer spontan zur Feuerwehr, denn die meisten Wehrmänner der ersten Stunde kehrten vom Krieg nicht mehr zurück. Die Motorspritze war lange Zeit ein zuverlässiges Gerät. Fast jeder Maschinist bekam die starke Kompression der Spritze zu spüren und fand sich unliebsam auf dem Tank wieder. Als im
April 1952 die Einwohner von Ulm durch Feueralarm aufgeschreckt wurden,
brannte das Ökonomiegebäude von Josef Hertle. Bei diesem Brand wurde
letztmalig die Gespannspritze eingesetzt. 1962 übernahm Alban
Wagner das Kommando, Stellvertreter wurde Friedrich Fraß. |
Da
die alte TS 8, Baujahr 1943 nicht mehr den Anforderungen der Zeit
entsprach, stellte man am 10. März 1966 einen Antrag an die
Gemeindeverwaltung Ulm, zur Anschaffung einer neuen TS8 mit
Fahrzeug. 1967 wurde das neue TSF 8/8 beschafft und das
Gerätehaus umgebaut. Die Übergabe wurde am 14. November 1970 von
Bürgermeister Josef Burkard vorgenommen.
1973 wurde erneut eine Jugendgruppe unter Führung von Klaus Wagner gebildet. In Niederbühl beim Kreisjugendfeuerwehrtag errang sie 1974 den 1. Platz, in Ottenau bei den Bundeswettkämpfen wurde der 2. Platz erreicht, was zur Teilnahme an der Landesausscheidung in Karlsruhe berechtigte. Dort wurde unter 33 Teilnehmern der 6. Platz erreicht. |
Übergabe
des neuen Gerätehauses 1970 von |
Ab dem 1. Mai 1976 haben sich die Ortsfeuerwehren der Stadt Lichtenau zu einer einheitlichen Feuerwehr zusammengeschlossen. Jede frühere selbstständige Wehr ist heute eine Abteilung der Gesamtwehr Lichtenau. |
Zusammenschluss aller Wehren 1976, von links : Stellv. Kom. Schaich, 1.Kom. Kapp, Bgm. Rothfuß, Kreiskom. Gress |
Zum größten Brand seit dem Kriegsgeschehen kam es am 25. August 1980 als die Holzmöbelfabrik der Fa. Hilzinger in Lichtenau vollständig ein Raub der Flammen wurde. Sämtliche Wehren der Stadt sowie die Nachbarwehren waren bei diesem Brand im Einsatz. |
Über eine Million Sachschaden beim Großbrand Fa. HIBA |
1982
übernahm ein neues Kommando die Ulmer Feuerwehr. Alban Wagner
stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung.
Neuer Abteilungskommandant wurde Arno Nöltner, sein
Stellvertreter Johann Weis. Die Wehr war beim Großbrand der Fa.
Max Meier in Scherzheim im Werk II im Einsatz.Weithin
sichtbar war die riesige Rauchwolke des Großbrandes in der Fa.
Max Meier. Durch die starke Hitze schmolzen dabei die
Aluminiumverkleidungen der Halle.
1985 kam die Wehr gleich zu Beginn des Jahres |
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Die freiwillige Feuerwehr Ulm feiert 50jähriges Bestehen (1988) |
Im Jahre 1988 feierten wir das 50 jährige Jubiläum vom 16. bis 17. April im Gemeindezentrum, wobei am Samstagabend, bei einem Festbankett unter Mitwirkung der örtlichen Vereine, Ehrungen und Glückwünsche übermittelt wurden. Am Sonntag unterhielt die Trachtenkapelle mit einem Frühschoppenkonzert die Zuhörer, und am Nachmittag wurde bei einzelnen Übungen das Feuerlöschwesen vorgeführt. |
In der ersten Reihe standen sie, als die Freiwillige Wehr1938 in Ulm gegründet wurde: Albert Fraß, Franz Hertle, Alfons Früh, Josef Heß, Otto Meyer, Alfons Früh |
Am 19.2.1990
waren wir beim Großbrand im Kieswerk der Fa. Sehring im Einsatz
Der Höhepunkt des Jahres 1996 war die erstmalige Erringung des Goldenen Leistungsabzeichens durch neun Feuerwehrmänner unserer Abteilung. Dies waren: Frank Meyer, Helmut Götz, Oliver Fraß, Markus Riedinger, Alexander Fraß, Matthias Nöltner, Patrick Hertle, Harald Fraß, Ulrich Schell |
Großbrand bei der Fa. Sehring am 19.2.1990 |
Schwierigster Einsatz 1997 war der Großbrand eine Ökonomie- und Wohnhauses in Muckenschopf am 27.2. Alle Abteilungen waren gemeinsam zur Hilfe gefordert und mussten ihr Bestes geben |
Ökonomie- und Wohnhausesbrand in Muckenschopf (1997) |
Unser Kommandant Arno Nöltner wurde nach erfolgreichem Besuch des Zugführer-Lehrgangs zum Oberbrandmeister befördert. |
Kommandant Graf, Fritz Kühnle, Arno Nöltner, Bgm. Karrais (von links) |
Im Jahre 2000 wurde ein Antrag an die Stadtverwaltung Lichtenau zur Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos gestellt, da das alte TSF 8/8 nun 33 Jahre im Dienst war. Im Dezember 2000 wurde das neue Fahrzeug ausgeliefert. Es handelte sich hierbei um ein TSF-W, mit einem Fahrgestell von MB , Typ Vario 612 D mit 120 PS und den Abmassen 6000x2300x2600mm (LxBxH). Das Fahrzeug besitzt eine Doppelkabine für Staffelbesatzung , einen Wasserbehälter mit 500 l und eine Feuerlöschkreiselpumpe TS 8/8 Ultra leicht heckseitig gelagert, angeschlossen an den Tank. Da im Gegensatz zum alten Fahrzeug nun Atemschutzgeräte an Bord sind, wurden 8 neue Atemschutzträger ausgebildet. Mit der Inbetriebnahme des neuen Fahrzeugs wurde zum 01.01.01 auch der Umzug ins Feuerwehrgerätehaus Lichtenau vollzogen. |
Generationenwechsel TSF-W, Baujahr 2000 |
Bei der Kreisverbandsversammlung der Feuerwehr ehrten deren Vorsitzender Willi Streeb und Landesgeschäftsführer Willi Donkus verdiente Feuerwehrmitglieder. Das silberne Ehrenkreuz übergab Willi Streeb an unseren Kommandanten Arno Nöltner, der seit 18 Jahren unsere Abteilung leitet und stellvertretender Kommandant der Lichtenauer Gesamtwehr ist. |
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20. 05. 2001 |
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30.10.2000
Die Hausbewohner konnten sich noch
rechtzeitig in Sicherheit bringen. Personenschaden entstand
keiner. Ein in der Garage abgestellter PKW brannte vollständig
aus. |
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11.01.2002
Ein Todesopfer und vier Verletzte forderte ein Wohnhausbrand in der Nacht zum Samstag in Lichtenau. Ein 28-jähriger Hausbewohner entdeckte das Feuer im Gebäude an der Hauptstraße am Freitagabend kurz vor 23 Uhr. ,,Trotz erster Löschversuche der Bewohner breitete sich der Brand schnell aus und griff auch auf das Nebengebäude des zweieinhalbgeschossigen Hauses über", berichtet Dieter Werner, Pressesprecher der Polizeidirektion Rastatt. Gegen 23.14 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. ,,Um 23.19 Uhr kamen wir zum Unglücksort, da schlugen uns durch den Haupteingang bereits sechs Meter hohe Flammen entgegen", erklärte Norbert Graf, Chef der Lichtenauer Feuerwehr, gegenüber dieser Zeitung. ,,Als ich um 23 Uhr zufällig an dem Gebäude vorbeikam, habe ich noch nichts bemerkt." Mit der Axt schlugen die Helfer die Tür des Nebengebäudes ein, um einen Mann zu befreien, dem es voller Panik nicht gelang, das Schloss von innen zu öffnen. Inzwischen fanden
die Wehrleute der Abteilungen Ulm und Scherzheim, die sich dem
lichterloh brennenden Gebäude von hinten näherten, den
28-Jährigen und seine 65-jährige Mutter, die sich durch den
Hinterausgang ins Freie retten konnten. Noch ein weiterer
Hausbewohner konnte sich vor den Flammen in Sicherheit bringen.
Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten
Erkenntnissen entstand der Brand im Erdgeschoss, die Ursache ist
ungeklärt. Der Sachschaden beträgt etwa 150 000 Euro. |
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8.04.2002 |
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.24.04.2002 Nach den Ermittlungen waren wenige Stunden zuvor ausgeführte Schweißarbeiten die Brandursache. Im Turm gerieten Kunststoffsiebe, Förderbänder, Elektrokabel und Verbindungsschläuche in Brand. Die Feuerwehren aus Lichtenau,
Rheinmünster, Rastatt, Hügelsheim , Bühl und vom Flughafen
BADEN-AIRPORT, sowie die Werksfeuerwehren von Daimler-Chrysler und
DOW waren mit 115 Mann unter Leitung von Kreisbrandmeister Tremmel
im Einsatz. Der Brand war kurz nach 22 Uhr unter Kontrolle. |
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06.01.2003 300 000 Euro Sachschaden forderte der Brand des Gasthauses "Salmen" in Grauelsbaum. Nach Mitteilung der Polizei bemerkte ein Anwohner das Feuer gegen 5 Uhr und verständigte sofort die Feuerwehr. Das Feuer brach im ersten Ober- geschoss des zweieinhalb geschossigen Gebäudes aus und griff schnell auf den Dachstuhl über, der völlig zerstört wurde. Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus. Die Freiwillige Feuerwehren aus Lichtenau, Rheinmünster und Bühl waren mit 80 Mann im Einsatz. Außerdem wurden 15 Helfer des roten Kreuzes zum Unglücksort gerufen. Die Wehr aus Rheinmünster rückte mit Drehleiter , die Bühler Wehr mit Drehleiter und Wärmebildkamera aus. |
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21.03.2003 Kommandowechsel
in der Ulmer Wehr In der am 21.3.2003 stattgefundenen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenau , Abteilung Ulm wurde ein Kommandowechsel vollzogen. Abteilungskommandant Arno Nöltner gab nach 20 Jahren das Kommando ab und legte es in die Hände von Harald Frass. Weiterhin gab auch unser langjähriger Kassier Walter Schreier sein Amt an Helmut Götz ab. Frank Meyer wurde in seinem Amt als stellvertretender Abteilungskommandant ebenso bestätigt wie Gerda Schell als Schriftführerin, Kassenprüfer wurden Markus Hofmann und Alexander Frass , Mitglieder des Feuerwehrausschusses wurden Arno Nöltner und Ulrich Schell |
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07.04.2003 Ehrenmedaille verliehen In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenau erhielten vier Wehrmänner für ihre Verdienste um die Lichtenauer Wehr eine besondere Würdigung. Sie alle standen als Abteilungskommandant über viele Jahre hinweg ihren Abteilungen zur Verfügung und traten auf eigenen Wunsch von ihren Ämtern zurück, um der nachrückenden Generation Platz zu machen. Uwe Müller, ehemaliger Abteilungskommandant der Abteilung Lichtenau , trug 37 Jahre lang als Führungsperson in der Lichtenauer Wehr Verantwortung. 21 Jahre lang war Arno Nöltner von der Abteilung Ulm als Abteilungskommandant tätig, 15 Jahre als Stellvertreter der Gesamtwehr. Helmut Kautz leitete 20 Jahre lang die Abteilung Muckenschopf. Wilfried Raub war zunächst von 1991 als stellvertretender Abteilungskommandant und seit 1994 Kommandant der Abteilung Scherzheim. Karl Steimer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Rastatt, würdigte die vier von ihren Ämtern zurückgetretenen Abteilungskommandanten als verlässliche Partner für die Gesellschaft und die Gemeinde. "Sie waren Weggefährten und Garanten für die Qualität der Feuerwehr Lichtenau ", so Steimer. Die Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold überreichte er an Uwe Müller, Arno Nöltner und Helmut Kautz, die Ehrenmedaille in Bronze an Wilfried Raub. "Ihr stellt ein Stück Feuerwehrgeschichte dar", ehrte Bürgermeister Rolf Karrais die vier ehemaligen Abteilungskommandanten. Als Dank überreichte er ihnen die Urkunde der Stadt Lichtenau . Stadtkommandant Norbert Graf überreichte seinen langjährigen Mitstreitern den Ehrenteller der Gesamtwehr Lichtenau . |
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15.04.2003 Sachschaden in Höhe von zirka 40 000 Euro entstand beim Brand eines Ökonomiegebäudes in der Mooserstrasse in Ulm. Das Feuer brach gegen 14.30 Uhr an der Westseite des Gebäudes aus. Der Brand gelangte über einen Ventilationsschacht ins Gebäudeinnere. Die Lichtenauer Feuerwehr war mit 40 Wehrleuten vor Ort und hatte die Flammen bald unter Kontrolle, das Feuer war gegen 15 Uhr gelöscht. Zur Sicherheit war die Drehleiter aus Schwarzach angefordert worden, sie brauchte jedoch nicht eingesetzt werden. |
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29.03.2004 Der Versammlungsraum im Lichtenauer Feuerwehrgerätehaus platzte fast aus den Nähten, als sich am Montag, den 27.3.2004 die Mitglieder der Freiwillihen Feuerwehr Lichtenau zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden von unserer Wehr, Daniel Staufer (6. von rechts) nach erfolgreicher Grundausbildung zum Feuerwehrmann und Rolf Riedinger (5. von rechts) zum Hauptfeuerwehrmann ernannt |
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Das Feuerwehrabzeichen in Silber des Landes für 25 Jahre wurde an Oliver Frass ( 3. von links), Frank Meyer ( 6. von links) und Ulrich Schell ( 7. von links) von Kreisbrandmeister Tremmel überreicht |
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05.09.2004 Nass ging's bei der 850-Jahr-Feier zu, als die Freiwillige Feuerwehr einen
Löschangriff mit ihrer historischen
Feuerwehrspritze präsentierte. Im Mittelpunkt der Vorführung stand die vor
genau 140 Jahren von der Gemeinde Ulm für 1230 Gulden erstandene Gespannspritze, die damals als hoch- modern galt.
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Am 25.6.2005 nahmen ca. 20 Feuerwehrteams in Lichtenau an den Leistungswettkämpfen teil, darunter jeweils eine Gruppe aus Lichtenau, Muckenschopf und Ulm, wobei alle 3 Mannschaften erfolgreich abschliessen konnten. Die Gruppe Ulm , verstärkt durch 2 Feuerwehrfrauen aus Scherzheim, errangen mit einem fast fehlerfreien Angriff und der nachfolgenden perfekt durchgeführten technischen Hilfeleistung, wobei unsere 2 Feuerwehrfrauen ihren "Mann" an der Motorsäge stehen mußten, das Leistungasabzeichen in Silber. So perfekt wie die erbrachten feuerwehrtechnischen Leistungen, so perfekt war die Organisation, das bereitgestellte Equipment und die Versorgung der Floriansjünger nach bestandener Prüfung . Hierfür wurde der Lichtenauer Wehr von allen Seiten großes Lob ausgesprochen. |
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10.10.2005
Traditionell findet in Lichtenau die Ehrung langjähriger
Feuerwehrangehöriger im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Frühjahr statt und wird von Kreisbrandmeister Manfred Tremmel durchgeführt. Da Tremmel im April dieses Jahres aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte, verlegte Feuerwehrkommandant Norbert Graf die Ehrung auf den Tag der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenau.
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24.08.2006 Tödlich verletzt wurde
eine 58-jährige Autofahrerin aus Lichtenau. Gegen 14.45 Uhr befuhr sie die Landstraße 76 von Moos in Richtung Ulm. Infolge regennasser Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit kam sie kurz vor dem Ulmer Sportplatz nach Mitteilung der Polizei nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr die Bankette und stieß gegen einen Baum. Aufgrund des Aufpralls wurde der Pkw um 90 Grad gedreht und im weiteren Verlauf gegen einen zweiten Baum geschleudert. Durch den Verkehrsunfall wurden beide Längsträger des Pkws abgerissen. Die Frau musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden, sie wurde jedoch bei dem Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Landstraße 76 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei bis um 16.15 Uhr gesperrt. |
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13.09.2007 Eine
Gartenhütte wurde am Doonerstagnachmittag in der Mooser Strasse ein
Opfer der Flammen. Die Brandursache konnte nicht ermittelt werden.
Auch die Feuerwehren aus Lichtenau und Ulm konnten nicht verhindern,
dass die fünf mal fünf Meter große Holzhütte vollständig abbrannte.
Sachschaden ca. 10000€ 10.10.2007 Aus
ungeklärter Ursache brannte am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr eine
Gartenhütte in der Dekan-Nöltner-Straße in Ulm ab. Wie die
Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden mitteilte, hatte ein
Anwohner das Feuer |
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25.12.2007 Ein
Raub der Flammen wurde dieses Ökonomiegebäude in Scherzheim. Aus
noch ungeklärter Ursache war in dem Gebäude in der Landstraße (B36)
am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 0.58 Uhr ein Feuer ausgebrochen,
das rasch das gesamte Haus erfasste und zerstörte. Trotz des schnellen Eingreifens der Lichtenauer Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl des nebenstehenden und erst kürzlich renovierten Fachwerkhauses nicht verhindert werden. Erst als aus Bühl eine zweite Drehleiter zur Verfügung stand, wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Bis zur Beendigung der Löscharbeiten gegen 4 Uhr war die B 36 voll gesperrt. Die Bewohner des Fachwerkhauses wurden durch einen Nachbarn geweckt und konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen. Den Sachschaden des völlig eingeäscherten Ökonomiegebäudes sowie am Dachstuhl des Fachwerkhauses wurde von der Polizei auf ca. 200000Euro geschätzt. |
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01.03.2008 Im
Mittelpunkt der Jahreshaupt-versammlung der Freiwilligen Feuerwehr
Ulm standen die Neuwahlen. Abteilungs-kommandant Harald Fraß
wurde hierbei ebenso für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wie
sein Stellvertreter Frank Meyer. Zurückblickend auf die vergangene Dekade berichtete Harald Fraß von mehreren Einsätzen der Ulmer Wehr und den zeitintensiven Proben, die seine Abteilung mit dem bronzenen und später gar dem silbernen Leistungsabzeichen belohnte. Ungeachtet der ohnehin schon freiwillig geleisteten Arbeit zum Wohle der Bevölkerung ist die Feuerwehr in Ulm zudem ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft und unterstützte nicht nur kirchliche, sondern auch kulturelle Veranstaltungen wie zum |
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21.04.2008 „Was
sie hier leisten ist einzigartig, es ist ein Erfolgsrezept für alle,
die hier in Lichtenau wohnen", bemerkte Kreisbrandmeister Manfred
Tremmel im Rahmen der Jahreshaupt-versammlung der freiwilligen
Feuerwehr Lichtenau. Allen Aktiven zollte er Respekt und Anerkennung für ihren geleisteten Einsatz. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg für 25 Jahre aktiven Dienst überreichte er an Hans Karl Burger, Rainer Frietsch, Helmut Götz, Uwe Knössel und Jens Kühnle Das Landesfeuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Georg Graf, Joachim Haag, Hans Ludwig und Gerhard Walther. Beförderungsurkunden erhielten bei der Hauptversammlung Sven Urlaub, Andreas Plack, Markus Plack, Rolf Krämer, Frank Leib und Andreas Engel. Wie berichtet, hat sich bei der Hauptversammlung der Lichtenauer Wehr das bisherige Führungsteam bereit erklärt, noch weitere fünf Jahre die Geschicke der Wehr zu leiten. Dann aber soll sie sich einer Verjüngungskur unterziehen |
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6.04.2009
Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes für 25 Jahre
aktiven Dienst überreichte KBM Tremmel an Rolf Riedinger (2.v.r.) aus unserer Abteilung. Befördert wurde Daniel Staufer |
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24.10.2009 Zwei
Schwerverletzte und rund 25 000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagabend ereignete. Laut Polizeiermittlungen befuhr ein 48-jähriger Autofahrer die L76 von Moos nach Ulm und wollte auf der Höhe des Ulmer Sportplatzes nach links zum Sportgelände abbiegen. Dabei übersah er einen aufs Richtung Ulm kommenden PKW-Fahrer, wodurch es zum Frontalzusammenstoß kam. Beim Unfallverursacher wurde eine leichte alkoholische Beeinflussung festgestellt. Die beiden Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. |
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12.04.2010 Arno Nöltner, von 1982 bis 2003 Kommandant der Abteilung Ulm sowie von 1988 bis 2003 stellvertretender Kommandant der Gesamtwehr Lichtenau, wurde in der Hauptversammlung er Lichtenauer Feuerwehr zum Ehrenkommandanten der Abteilung Ulm ernannt. mehr ... |
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13.04.2010 Im Rahmen der Verbandsversammlung würdigte der Kreisfeuerwehrverband Rastatt Arno Nöltner mit der Verleihung der goldenen Verbandsehrennadel |
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08.06.2011
Großeinsatz in Scherzheim: Rund 100 Feuerwehrleute bekämpften
einen Wohnungsbrand in der Fasanenstraße, bei dem zwei Bewohner und
ein Feuerwehrmann leicht verletzt wurden Gegen 20.30 Uhr war den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und Polizei der Brand in dem Scherzheimer Anwesen gemeldet worden. Das Feuer war von einer Bewohnerin im Wohnzimmer entdeckt worden. Eigene Löschversuche mussten aufgrund der starken Rauchentwicklung abgebrochen werden. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand auch auf andere Bereiche des Anwesens übergegriffen. Eine 56-jährige Bewohnerin, deren Enkel und ein Feuerwehrmann wurden durch Rauchgas leicht verletzt. Sie wurden vor Ort vom DRK und einem Notarzt medizinisch versorgt. Nach erster Einschätzung entstand bei dem Brand Schaden in Höhe von rund 150 000 Euro. Der Lichtenauer Feuerwehrkommandant Norbert Graf berichtet von einer enormen Rauchentwicklung und äußerst schwierigen Verhältnissen bei der Brandbekämpfung. Die Feuerwehr Lichtenau war mit allein 80 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz, außerdem wurden die Drehleiter aus Rheinmünster und der Atemschutzgerätewagen der Feuerwehr Kehl hinzugezogen. Das Feuer war am Mittwochabend kurz vor 23 Uhr gelöscht. |
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20.07.2011.
Schwer verletzt wurde eine Frau am Mittwoch gegen 16.10 Uhr bei einem
Unfall zwischen dem Lichtenauer Stadtteil Ulm und dem Ulmer
Sportplatz. Laut Polizei fuhr die 20-Jährige mit ihrem Wagen auf der
Landesstraße 76 in Richtung Moos. Kurz hinter dem Ortsausgang von
Ulm kam das Fahrzeug vermutlich rechts an den Bordstein. Die
Fahrerin versuchte deshalb, nach links gegen zu lenken, der Wagen
brach aus, querte beide Fahrbahnen und prallte im Böschungsbereich
der anderen Straßenseite gegen einen Baum. Die Autofahrerin wurde bei dieser Kollision schwer verletzt und musste stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Auto erlitt einen Totalschaden, dieser beläuft sich auf etwa 13 000 Euro, berichtet die Polizei weiter. Im Einsatz war gestern Nachmittag auch die Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 20 Mann, da bei der ursprünglichen Unfallmeldung von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde. |
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02.04.2012 Im Rahmen der General-versammlung wurde an Markus Riedinger (3.v.l.),das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes für 25 Jahre aktiven Dienst durch KBM Tremmel überreicht , zum Oberfeuerwehrmann wurde Clemens Ruschmann (2.v.r.) beförderrt |
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28.01.2013
Ein Gebäudebrand in der Dekan Nöltner
Strasse wurde in der Nacht zum Montag gegen 2.15 Uhr gemeldet. Aus
bisher ungeklärter Ursache war ein Brand in der Kellergarage eins
Wohnhauses ausgebrochen, das durch die Wehren aus Lichtenau und Ulm
nach kurzem Einsatz schnell gelöscht war. Durch das Feuer wurde Auto
total zerstört, es entstand ein Sachschaden von ca. 20000€ |
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16.06.2013
Im Lichtenauer Stadtteil Ulm feierte die
Bevölkerung am Sonntag den 75. Geburtstag ihrer Wehr. Eingebettet in das Jubiläümsfest war der zweite "Lichtenauer Blaulichttag". Es war ein richtig sonniger Tag, als nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Lichtenau in das kleine Dörfchen Ulm zogen, um der Ulmer Wehr zu gratulieren. Die Gäste, unter ihnen auch Vertreter benachbarter Feuerwehren und des Kreisfeuerwehr- verbandes Rastatt, nahmen gerne die Gelegenheit wahr, sich unter den Schatten spendenden Bäumen beim Pater-Wieland-Haus niederzulassen. Und immer wieder hörte man die Sirenen eines Einsatzfahrzeugs ... mehr |
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25.02.2023 Harald Fraß, Kommandant der Abteilung, eröffnete um 19.30 Uhr die Versammlung. Er begrüßte alle anwesenden Feuerwehrangehörige und Gäste. Bei der Totenehrung wurde den verstorbenen Kameraden gedacht. Beim Tätigkeitsbericht erläuterte Harald Fraß das Geschehen der letzten 5 Jahre. Die Mannschaftsstärke der Einsatzabteilung, Altersabteilung und Jugendwehr, geleistete Einsätze und Proben sowie das durchführen und unterstützen bei Veranstaltungen des Dorfgeschehens. Helmut Götz verlas den Kassenbericht, die Kassenprüfer bestätigten die korrekte Führung und nahmen die Entlastung vor. Nach 20-jähriger Tätigkeit als Abteilungskommandant, stellt Harald Fraß dieses Amt zur Verfügung. Stadtkommandant Rolf Müller leitete die anstehenden Wahlen. Gewählt wurde als Abteilungskommandant Alexander Frass, mit seinen Stellvertretern Matthias Nöltner und Florian Burkard. Als Kassier wurde Helmut Götz ein seinem Amt bestätigt. Als Kassenprüfer wurden Mathias Heß und Patrick Hertle, in den Ausschuss Matthias Nöltner und Florian Burkard gewählt. Von den Alterskameraden wurde Arno Nöltner erneut als Altersobmann gewählt. Harald Fraß bedankte sich bei der Mannschaft und einigen Kameraden für ihre langjährige Unterstützung und Ausübung Ihrer Ämter. Insbesondere bedankte er sich bei Gerda Schell für die Hilfe bei Festen und Veranstaltungen, sowie die über 30-jährige Tätigkeit als Schriftführerin. Nach dem Schließen der Versammlung lud Harald Fraß die Anwesenden zum Essen und gemütlichen Beisammensein ein. |
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